Zitronenmelisse

lat. Name: Melissa officinalis
Familie: Lamiacea / Lippenblütler
nicht geschuetzt
nicht giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Volksnamen: Herzkraut, Frauenkraut, Bienenfang, Melisse, Zahnwehkraut, Nierenkraut,
Gebrauch: volkskundlich gebrauchte Heilpflanze, homoeopathische Heilpflanze, Gewuerzpflanze, pharmazeutisch gebrauchte Heilplflanze, Bienenweide,
Standort: Töpfe, die einen warmen Winterplatz haben.
Blätter: gesägt - gekerbt
Blüte: Lippenblüte weiß bis hellgelb, rötlich
Wachstum: Duft nach Zitrone, nicht winterhart, verzweigt
Blütezeit: Juni bis August
Sammelzeit: März bis August
Eigenschaften: belebend, schlaffördernd, kräftigend, nervenstärkend, antiviral, blutverdünnend, galleanregend, beruhigend, leberanregend, krampflösend, blutdruckregulierend, stimmungsaufhellend, synapsenbildend, magenstärkend,
Inhaltsstoffe: Harz, ätherische Öle, Schleimstoffe, Bitterstoffe, Chlorogensäure, Mineralstoffe, Vitamine, Gerbstoffe, Hydroxyzimtsäure-Derivate, Kaffeesäure, Rosmarinsäure,
Allgemeines:
"Shootingstar der Heilpflanzen"
Die Melisse in der Früh ernten und rasch trocknen (wird sonst leicht schwarz).
Sie schmeckt auch gut im Kräuteressig.
Zitronenmelisse steigert das Prolaktin (Milchbildungshormon), verzögert das Grauwerden und verbessert die Denkleistung (erhöht Acetylcholin).
Sie hat eine bessere Wirkung als Tamiflu. Grippale Infekte verkürzen sich mit Zitronenmelisse um die halbe Zeit.
Studie: bei 75 % der behandelten Zuckerkranken ging der Zucker langsamer in das Blut über.

Anwendung(en) Zitronenmelisse

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
geistige Übermüdung, Blutarmut, Frauenleiden, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Schwangerschaftserbrechen, Nervenleiden, innere Blutungen, Wechseljahre, Menstruationsstörung, Stauungskopfschmerz, Alzheimer, Verdauungsstörung, Insektenstiche, Fieber, Kreislaufstörung, Zuckerkrankheit, Magersucht, Magen, Epilepsie, Säuremangel, PMS, Leberleiden, Drüsenleiden, Zahnschmerzen, Schilddrüsenleiden, Gelbsucht, zu starke Menstruation, Wassersucht, Abmagerung, Rachitis,
Beschreibung:
Aus frischen Kräutern zubereiten.

Bad

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Schorf, Juckreiz, Gürtelrose,
Beschreibung:
Auch Teilbäder sind möglich, eventuell zusätzlich den Tee trinken.

Rezept(e) Zitronenmelisse

Schlaftee

Tee
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Schlaflosigkeit, Schlafstörungen,
Beschreibung:
1TL Melisse
1/2 TL Minze
1 TL Orangenknospen
1/2 TL Thymian

Nerventee III

Tee
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Depression, nervöser Blutdruck, Nervosität, Angstzustände,
Beschreibung:
1 TL Melisse
1 TL amerikanisches Eisenkraut
Den Tee vor dem Schlafengehen trinken.

Nerventee

Tee
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Nervenleiden, Schlaflosigkeit, Nervosität, angespannte Nerven, Nervenentzündung, Schlafstörungen, Depression, Nerven, Nervenschmerzen,

Nerventinktur

Tinktur
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Nervenleiden, Schlaflosigkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Depression, Nerven, Nervenschmerzen,
Beschreibung:

Nerventee II

Tee
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Nervenleiden, Schlaflosigkeit, Nervosität, angespannte Nerven, Nervenentzündung, Schlafstörungen, Depression, Nerven, Nervenschmerzen,

Schafgarbensirup

Sirup
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Verdauungsorgane,
Beschreibung:
Mit Mineral gespritzt erreicht man so Almdudlergeschmack!

Fieberblasencreme

Creme
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Fieberblasen,
Beschreibung:
Tinkturen mit Olivenöl und Bienenwachs zu einer feinen Creme verarbeiten.

Nerventee IV

Tee
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Depression, Nerven, Aufregung, Angstzustände, angespannte Nerven,

Melissengeist

Alkoholauszug
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Geschwülste, Geschwüre, Insektenstiche, verhärtete Milchdrüsen, Beulen, Nervenentzündung, Rheuma, Quetschung, Bluterguß,
Beschreibung:
200 Teile farbloses Destillat
150 Teile 98% Alkohol
250 Teile Wasser
14 Teile Melisse
12 Teile Zitonenschalen
6 Teile Muskatnuss
3 Teile Zimtkassie
3 Teile Gewürznelken
3 - 4 x täglich einen Löffel voll (Kinder die Hälfte), oder zum Einreiben verwenden.