Berberitze, Echte

lat. Name: Berberis vulgaris
Familie: Berberidaceae / Berberitzengewächse
nicht geschuetzt
giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Volksnamen: Sauerdorn, Brosla, Essigbeere, Boasla, Berberin,
Gebrauch: Nahrungs- und Genussmittel, homoeopathische Heilpflanze, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: kalkhaltig trocken, Waldränder, Gebüsche
Blätter: gesägt mit kleinen Spitzen
Blüte: gelb
Wachstum: gelber Rindenbast, auf älteren Ästen immer 3 Stacheln auf einmal, bis zu 3m hoher Strauch
Blütezeit: Mai bis Juni
Sammelzeit: März bis November
Eigenschaften: leberanregend, ausleitend, entgiftend,
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Alkaloide, Berberin,
Vergiftungserscheinung: Reizungen, Benommenheit, Atemstörungen, Nasenbluten, Magenschmerzen, Krämpfe,
Allgemeines:
Die Früchte sind giftfrei und sehr gut geeignet für Marmeladen und Gelees. Aber auch getrocknet und gedünstet dienen sie als Nahrung.

Das Holz eignet sich hervorragend für Pfeile.

Anwendung(en) Berberitze, Echte

Homöopathie

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Leber, Blasenleiden, Nierenleiden, Juckreiz, Galle, schwere Lebererkrankung, Speisevergiftungen,

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Leber, Lidrandentzündung, Gerstenkörner, Leberleiden, Entgiftung,
Beschreibung:
20 % in Leberteemischungen.
Bei Gerstenkörnen und Lidrandentzündungen äußerlich anwenden.

Marmelade

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Leber, Neurodermitis, Schuppenflechte, Schwangerschaftserbrechen, Übelkeit,
Beschreibung:
Beeren können roh in Honig eingerührt werden, halten dann ein paar Monate.