Hirschzunge

lat. Name: Asplenium scolopendrium
Familie: Aspleniaceae / Streifenfarngewächse
geschuetzt
nicht giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Gebrauch: homoeopathische Heilpflanze, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: kalkiger Boden
Blätter: ungeteilte,ganzrandige Blätter auf der Rückseite streifenförmige Sporen
Blütezeit: Juli bis September
Eigenschaften: harntreibend, entgiftend,
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Schleimstoffe, Aminosäure,
Hildegardvonbingen: mit Wein gekocht nimmt die Hirschzunge Fäulnis und Schleim. Bei Bauchspeicheldrüsenentzündung und schmerzenden Därmen auch für Lunge und Leber.
Allgemeines:
im Frühjahr frische Blätter verwenden.

Anwendung(en) Hirschzunge

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Blasenleiden, innere Blutungen, Leberleiden, Asthma, Wassersucht, Bronchitis, Milzleiden, Husten,

Rezept(e) Hirschzunge

Hirschzungenelexir nach Hildegard

Elexier
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Leber, Darmbeschwerden, Lunge, Bauchspeicheldrüsenentzündung,
Beschreibung:
6 EL geschnittene Hirschzunge mit
1 l Weiswein kochen
100 ml Honig dazu
1 TL schwarzer Pfeffer
4 Zimtrinden alles miteinander aufkochen und abseihen.

3x tägl. 1 Schnapsglas.