Isländisch Moos

lat. Name: Cetraria islandica
Familie: Parmeliaceae / Schüsselflechtengewächse
geschuetzt
nicht giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Standort: zwischen Sträuchern (gerne in Kombination mit Rentierflechten - weiße bis schwärzliche Trompeten) am Boden, auch im Gebirge
Blätter: breitlappig
Wachstum: Beim Rausziehen wird sie rot - rote Füßchen, winterhart, bei Regen weich und elastisch bei Sonne hart und trocken
Eigenschaften: antitumoral, stärkend, ausleitend, antiviral, bakteriostatisch, antibakteriell, immunstärkend, antimykotisch, krebshemmend,
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Lichenin, Jod, Eiweiß, Flechtsäuren, Schleimstoffe,
Allgemeines:
Indikatoren für Luftgüte. Reagieren sensibel auf Luftverschmutzung.
Radioaktive Stoffe lagern sich in Flechten besonders gut ab, deshalb gab es auch schon Warnungen vor Rentierfleisch, da Rentiere gerne Moose und Flechten fressen. Deshalb ist eine Anwendung mit Flechten nicht immer ratsam. Eine gute Abwägung Nutzen / Schaden ist ratsam!

Früher zur Schweinemast und zum Mehlstrecken verwendet.

Anwendung(en) Isländisch Moos

Sirup

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Ruhr, Krebs, Erschöpfung, Fieber, Hustenanfälle, Magen, Durchfall, Lunge,
Beschreibung:
mit Zucker einkochen

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Ruhr, Krebs, Erschöpfung, Fieber, Hustenanfälle, Magen, Durchfall, Lunge,
Beschreibung:
Moos wird sehr schleimig und bitter beim Aufkochen.
Deshalb eventuell zweiten Aufguss verwenden.

Rezept(e) Isländisch Moos

Handcreme

Creme
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
rissige Haut, trockene Haut, rauhe Haut,