Guter Heinrich

lat. Name: Chenopodium bonus-henricus
Familie: Amaranthaceae / Fuchsschwanzgewächse
nicht geschuetzt
nicht giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Volksnamen: Gänsefuß,
Gebrauch: Nahrungs- und Genussmittel, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: wächst oft neben Brennnesseln, stickstoffreicher Boden
Blätter: 3-eckig, spießförmig, Blattunterseite grießlich mehlig (kugelige Drüsen), wechselständig
Blütezeit: Mai bis Oktober
Sammelzeit: April bis Oktober
Eigenschaften: abführend, hautheilend, blutreinigend,
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Eisen, Saponine, Mineralstoffe, Protein,
Allgemeines:
Der Name Heinrich kommt von Heinzelmännchen (den Menschen wohlgesonnen).
Der Gute Heinrich ist ein mildes, wohlschmeckendes Wildgemüse.
Die Blätter vor der Blüte ernten, sonst werden sie bitter.
Aus der Wurzel wurde Hustensaft für Schafe zubereitet.
Die Pflanze verliert beim Trockenen ihre Heilkraft

Anwendung(en) Guter Heinrich

Umschlag

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Verletzungen, Abszesse,
Beschreibung:
Blätter und/oder Wurzel zerquetschen und auflegen.

Rohkost

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Blutreinigung, Verstopfung, Bronchitis, Husten, Lunge, Asthma,
Beschreibung:
Die Blätter kann man milchsauer einlegen (wie Sauerkraut), oder wie Spinat zubereiten.
Die Samen eignen sich als Brotgewürz.
Die Blütensprossen kann man wie Spargel zubereiten, oder in Teig ausbacken.
Aus der Wurzel kann ein Konfekt bereitet werden, das nach Erdnussbutter schmeckt.