Alant, Echter

lat. Name: Inula helenium
Familie: Asteraceae / Korbblütler
nicht geschuetzt
nicht giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Volksnamen: Gartenalant, Helenenkraut, Großer Heinrich, Brustalant, Heilwurz,
Gebrauch: homoeopathische Heilpflanze, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: feuchter, normaler Gartenboden
Blätter: keilförmiger Blattgrund, weich und flaumige Unterseite, langgezogen
Blüte: große, gelbe Blüte
Wachstum: bitterer, harziger Geschmack der Wurzel
Blütezeit: Juli bis September
Sammelzeit: März bis Mai
Eigenschaften: drüsenanregend, stärkend, eisenaufnahmefördernd, entschlackend, verdauungsanregend, pilztötend, stoffwechselanregend, schleimlösend, immunstärkend, antibakteriell, sekretionsfördernd, entgiftend,
Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Helenin, Harz, Inulin,
Allgemeines:
Großer Heinrich - Heinzelmännchen, Helfer
Alant kommt ursprünglich aus dem Zetralasiatischen Raum.
Das Wurzelpulver kann auch zum Räuchern (Lichtbringer) verwendet werden.
Die Blüte wird als Schmuckdroge verwendet.
Die Blätter können zur Dekoration in Schüsseln verwendet werden.
Die kandierte Wurzel gilt als Geheimtipp!
Mehrere Pflanzen sollten eingesetzt werden, da die Wurzeln 3 Jahre brauchen bis sie verwendet werden können. Alant sät sich selber wieder aus.

Anwendung(en) Alant, Echter

Wein

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Ischias, Hüftprobleme,
Beschreibung:
In Wein gekocht auflegen.

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Blasenleiden, Altersschwäche, Verdauungsstörung, Rekonvaleszenz, Entzündungen, Husten, Diabetes, Ekzeme, Säureüberschuß, Eisenmangel,
Beschreibung:
Wurzel in kleinen Stücken trocknen lassen, dann kalt ansetzen und 5 - 10 min leicht köcheln lassen.
Bei Hautproblemen äußerlich als Waschungen anwenden.