Scharbockskraut, Knöllchen

lat. Name: Fikaria verna
Familie: Ranunculaceae / Hahnenfußgewächse
nicht geschuetzt
schwach giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Volksnamen: Schmalzkraut,
Gebrauch: Nahrungs- und Genussmittel, homoeopathische Heilpflanze, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: Halbschatten lehmiger Boden
Blätter: herzförmig, gestielt, glänzend, gekerbt
Blüte: 5-7 gelbe Blütenblätter, glatt, ohne Geruch, ohne Behaarung
Wachstum: Brutknötchen ähneln Gerstenkörnen
Blütezeit: März bis Mai
Sammelzeit: März bis April
Eigenschaften: vitaminspendend, zusammenziehend, blasenziehend,
Inhaltsstoffe: Protoanemonin, Vitamine, Glykoside, Mineralien,
Allgemeines:
Vor der Blüte sind die Blätter essbar.
Blätter für Wildsalat also vor der Blüte ernten!
Skorbut hieß früher Scharbockskrankheit, da man diese Krankheit mit dem hohen Vitamin C Gehalt vom "Schmalzkraut" heilten konnte.

Anwendung(en) Scharbockskraut, Knöllchen

Salbe

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Hämorrhoiden,
Beschreibung:
Äußerliche Anwendung.

Äußerlich

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Sehkraft, übermüdete Augen,
Beschreibung:
Mit den nassen Fingern an den Blättern reiben, dann mit den Fingern über die Augenlider streichen.
Es soll kein Saft ins Auge kommen!

Salat

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Skorbut, Vitaminmangel,
Beschreibung:
Die frischen Blätter vor der Blüte ernten und zu einem feinen Salat anmachen.
Die Blätter schmecken auch gut als Suppenbeilage!