Wurmfarn, Echter

lat. Name: Dryopteris filix-mas
Familie: Dryopteridaceae / Wurmfarngewächse
nicht geschuetzt
giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Gebrauch: pharmazeutisch gebrauchte Heilplflanze, homoeopathische Heilpflanze, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: Wälder
Blätter: gefiedert, einzelne Fiederchen gezähnt aber kaum eingeschnitten
Blüte: keine Blüten, Sporentriebe
Wachstum: trichterförmig, 5 - 7 Leitbündel
Blütezeit: Juli bis September
Eigenschaften: ziehend, wurmtötend, schmerzstillend, fäulniswidrig,
Vergiftungserscheinung: Atemstörungen, Übelkeit, Sehstörungen,
Allgemeines:
25g Wurmfarn tödlich für Schafe
100g nach 4 Stunden tödlich für eine Kuh


Verwechslung mit Straußfarn (Trieb in der Mitte) und Frauenfarn (2 Leitbündel, weicheres Aussehen, eingeschnitten)

Wurde früher verwendet um Bandwürmer zu töten. Heute nicht mehr! Giftig! Rein äußerliche oder homöopathische Anwendung.
Obst und Gemüse hält sich auf Wurmfarn länger frisch. - Fäulnisprozesse werden behindert

Anwendung(en) Wurmfarn, Echter

Salbe

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Schilddrüsenüberfunktion,

Äußerlich

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Schwerhörigkeit, Ohreiterung, Verkühlung,
Beschreibung:
Sporen, in Stoff eingewickelt, ins Ohr stecken.

Homöopathie

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Sehkraft, Sehnervschädigung,

Umschlag

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Hexenschuss, Kreuzschmerzen, Schmerzen, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen,
Beschreibung:
Man kann auch eine Tinktur einreiben.
Das Kraut kann auch unter das Leintuch oder ins Kopfkissen gelegt werden.