Silberweide

lat. Name: Salix alba
Familie: Salicacea / Weidengewächse
nicht geschuetzt
nicht giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Volksnamen: Felbern, Fieberweide,
Arten: viele Bastarde untereinander, Salchen (breitblättrig), Felbern (schmalblättrig)
Gebrauch: homoeopathische Heilpflanze, Bienenweide,
Standort: Flussauen
Blätter: wechselständig, an der Oberfläche leicht behaart, schmal lanzettlich leicht gezähnt, Unterseite heller
Blüte: Kätzchen
Wachstum: silbrig leuchtend, biegsame Zweige, größte Weide 700 Jahre alt sonst max. 200 Jahre
Blütezeit: April bis Mai
Sammelzeit: Dezember
Eigenschaften: harntreibend, fiebersenkend, schweißtreibend, entzündungshemmend, schmerzstillend,
Inhaltsstoffe: Salicylsäure, Salicin,
Allgemeines:
Die aus der Silberweide gewonnene Wolle wird auf Grund ihrer sehr guten Schweiß-Absorption für Polsterfüllungen verwendet.

Die Weide ist ein Fruchtbarkeitssymbol und steht auf für Schlagkraft, Keuschheit und Potenz, deshalb auch für ungeschlechtliche Vermehrung. Sie bevorzugt einen düsteren und unheimlicher Standort am Wasser. Hexenbesen sind aus Weidenholz gemacht.

Die Blätter sind ein begehrtes Viehfutter.

38. Bachblüte Willow:
Blüte des Schicksals

Anwendung(en) Silberweide

Gemmotherapie

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Fieber, Gicht, Gelenksrheuma, Rheuma,

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Schlaflosigkeit, Schleimhautentzündungen, Frauenleiden, Fieber, Durchfall, Kopfschmerzen, Erkältung, Malaria, Magen, Verletzungen, Darmerkrankung, Gelenksentzündung, Schweißfüße, Rheuma,
Beschreibung:
innerlich und äußerlich als Bad zu verwenden

Wein

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Entzündungen, Schlaflosigkeit, Verletzungen, Rheuma,
Beschreibung:
Anfang Dezember schälen.
1 l Weiswein und 
40 g Rinde eine Woche lang in Wärme ziehen lassen, abseihen täglich 1 Stamperl.