Knoblauchsrauke

lat. Name: Alliaria petiolata
Familie: Brassiaceae / Kreuzblütler
nicht geschuetzt
nicht giftig
Lebensart: einjaehrig
Volksnamen: Knoblauchskraut, Lauchhederich,
Gebrauch: Nahrungs- und Genussmittel, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: in Gebüschen, Gärten, Hecken, an Mauern und Wegrainen und auf Schuttplätzen
Blätter: im Anfangsstadium fast rund später immer spitzer mit unregelmäßige Zähnung
Blüte: 4 Blütenblätter gekreuzt gegenüber, 6 Staubgefäße
Wachstum: Geruch nach Knoblauch, besonders an jüngeren Blättern. Früchte sind Schoten
Blütezeit: April bis Juli
Sammelzeit: März bis April
Eigenschaften: harntreibend, schleimlösend, antiseptisch, immunstärkend, desinfizierend,
Inhaltsstoffe: Scharfstoffe, Vitamin C, Singrin, Senfölglykosid, Saponine, Allium, Karotin, Mineralstoffe, ätherische Öle,
Allgemeines:
Früher hatte sie den Beinamen "officinalis", was heißt sie ist in Apotheken erhältlich.
Die Knoblauchsrauke gilt als schwacher Ersatz für Bärlauch
Die Pflanze sollte frisch verwendet werden, denn durch Lagerung verliert sie ihren Geschmack und Wirksamkeit.

Anwendung(en) Knoblauchsrauke

Umschlag

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Insektenstiche, Wunden, Schnittverletzung,
Beschreibung:
Der Umschlag wirkt desinfizierend.

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Gicht, Darmdesinfektion, Rheuma,