Huflattich

lat. Name: Tussilago farfara
Familie: Asteraceae / Korbblütler
nicht geschuetzt
schwach giftig
Lebensart: mehrjaehrig
Gebrauch: pharmazeutisch gebrauchte Heilplflanze, homoeopathische Heilpflanze, tierheilkundliche Heilpflanze, volkskundlich gebrauchte Heilpflanze,
Standort: Schotterplätze, sonnig, kalkhaltiger Lehmboden
Blätter: gezähnt, herz- oder hufförmig, kleine Schuppenblätter am Stängel
Blüte: gelbe Zungen- und Röhrenblüten
Blütezeit: März bis Juni
Sammelzeit: März bis Juni, September
Eigenschaften: harntreibend, stopfend, krampflösend, schleimlösend, hustenlindernd, schweißtreibend, erweichend, auswurffördernd,
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Schleimstoffe, Polysaccharide, Sterole, Bitterstoffe, Pyrrolizitin, Alkaloide,
Vergiftungserscheinung: Erbgutschädigung, Leberkrebs,
Allgemeines:
Die Laubblätter des Huflattichs wachsen erst nach der Blütezeit.
Das Gift tritt nur bei gestressten Pflanzen (Insektenangriff, schlechter Boden, zuwenig Wasser/ Sonne, alte Pflanzen) auf, daher beim Sammeln auf gute Lage achten. Die Vergiftungserscheinungen treten erst bei sehr langem, sehr hoch dosiertem Gebrauch auf.

Anwendung(en) Huflattich

Tee

Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Atemwegserkrankung, Ausschlag, Fieber,
Beschreibung:
Tee kann aus rohen oder getrockneten Blättern hergestellt werden.

Rezept(e) Huflattich

Hustensirup für Kinder

Sirup
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Bronchitis, Katarrhe, Husten,
Beschreibung:
Die Pflanzen in ein Glas mit Honig bedeckt an ein sonniges Platzl stellen.
Laufend wird dieser Ansatz ergänzt und nach Bedarf Honig zugegeben, daß immer alles gut bedeckt ist.

Hustensirup

Sirup
Zutaten:
Anwendungsgebiete:
Bronchitis, Atemwegserkrankung, Husten,
Beschreibung:
Blätter gut mit Honig bedecken, 3-4 Wochen auf die sonnige Fensterbank stellen, dann abseihen.
Löffelweise einnehmen.